Und wie macht man das bei dir zuhause? Verschiedene Kulturen, die unseren Alltag bestimmen

In Kooperation mit der Ganztagsgrundschule Westerkappeln und dem Verein Wespe e.V. fand von März bis Juni ein fortlaufendes Projekt zu verschiedener Herkunft in der Schule und unter ihren Mitarbeitern statt. Aufhänger war die Teilnehme des Europäischen Freiwilligen Daniele Innocenti an dem Projekt „Die Karawane zieht weiter… Europa lebt“. Zusammen mit anderen Europäischen und deutschen Freiwilligen entwickelte er die Idee, die unterschiedlichen Herkunftsländer und ihre Kulturen als Ausgangspunkt dafür zu nutzen, mit den Kindern über Europa und unterschiedliche Herkunftsländer und ihre jeweiligen Kulturen ins Gespräch zu kommen.

 

Zusammen mit anderen Jugendlichen seines Alters entwickelte Daniele ein Programm über mehrere Tage, das verschiedene Aspekte der Kulturen beinhaltete: So wurde z.B. zusammen gekocht und verschiedene Gerichte aus verschiedenen Ländern kennen gelernt. Spannend war für alle Beteiligten zum Beispiel, dass Italien mehr als Pizza und Pasta zu bieten hatte und in Ungarn nicht nur Gullasch gegessen wird. In der darauffolgenden Woche wurden Spiele aus verschiedenen Ländern gespielt. Neben verschiedenen Ballspielen machte ein Pantomime-Spiel den Teilnehmern besonders viel Spaß. So wurden spontan auch ganz neue, internationale Spiele erfunden. Beim nächsten gemeinsamen Treffen wurden Märchen und Geschichten erzählt und erste Versuche gewagt, auf einer fremden Sprache vorzulesen. Mit diesem Mut ging es in die nächste Aktivität: Gemeinsam wurden Lieder auf verschiedenen Sprachen kennengelernt und gesungen. Neben den vorbereiteten Liedern und ihren Übersetzungen konnten auch eigene Lieder und Textzeilen eingebracht werden. Abgerundet wurde das Projekt von einer gemeinsamen Party, zu der die Jugendlichen, die das Programm organisiert haben, aber auch die Kinder mit Hilfe ihrer Eltern verschiedene Speisen aus ihrer Heimat mitbringen konnten. Hier konnten die gelernten Wörter präsentiert, die einstudierten Lieder gesungen und die Kenntnisse über die verschiedenen Länder ausgetauscht werden.

 

Nicht nur die Kinder waren stolz auf ihr Wissen und unterhielten sich über das, was sie erfahren haben, auch die jugendlichen Organisatoren freuten sich über das gelungene Projekt. Sie fanden zwar, dass besonders die organisatorische Vorbereitung nicht immer einfach war, am Ende aber doch alles mehr oder weniger wie geplant funktioniert hat. Sowohl die Europäischen Freiwilligen als auch die anderen jungen Menschen, die größtenteils einen nationalen Freiwilligendienst absolvierten, haben Lust bekommen, mehr über die anderen Länder zu erfahren und vielleicht sogar einmal selbst hinzureisen und sich alles vor Ort anzuschauen, wovon sie in der Vorbereitung so viel gehört hatten.


www.europalebt.de

 

 ® Alle Rechte vorbehalten

 

 

Ein Projekt des Kreises Steinfurt 2017-2019: