Umweltprojekt in Portugal

Höchsttemperaturen in Deutschland, Überschwemmungen, Dürren und andere Klimaextreme; der Klimawandel wird immer deutlicher und vielen stellt sich die Frage, was genau wir gegen die Klimakrise und Umweltverschmutzungen tun können. Und auch wenn es zu diesen Themen in Deutschland schon Bewegungen und Umdenken in der Gesellschaft gibt, so herrscht in vielen ländlichen Teilen Portugals noch ein erschreckend niedriges Umweltbewusstsein.

Deswegen initiierte ich in einem portugiesischen Dorf ein Klimaprojekt, dass vor allem das Thema Plastik in den Vordergrund stellte. Der Mittelpunkt des Projekts bildete ein Kunstprojekt, ganz aus Plastik, während dessen Erstellung ich über zwei Wochen verschieden Aktivitäten rund um Plastik kreiert. Was sind eigentlich Eigenschaften von Plastik und wie gelangt es in unsere Meere, waren einige der Fragen, die ich mir mit einer Gruppe Jugendlicher stellte. Ebenso evaluierten wir auch unseren eigenen Plastikkonsum und analysierten den der lokalen Gemeinde. 

Die Ergebnisse waren nicht sonderlich zufriedenstellend. In ersten Quiz stellte sich heraus, dass Plastik niemals verschwindet, sondern immer weiter in einem ewigen Kreislauf festhängt. Und mit drei komplett mit Müll gefüllten Tüten in den Händen nach nur einem halbstündigen Gang entlang des Bachs, realisierten alle, wie verheerend die Verschmutzung direkt unter unseren Nasen ist.  

Somit suchten wir während eines plastikfreien „Klimafrühstücks“ nach möglichen Lösungen, wenigstens unsere Ernährung betreffend. Leider war dies fast unmöglich, sodass wir nach einigen verzweifelten Blicken im Supermarkt schließlich selber Pancakes buken, da außer ein paar Früchten in dem angesteuerten Supermarkt sonst alles in Plastik verpackt war.

Weiterhin untersuchten wir, in welchem Lebensbereich wir persönlich am meisten Plastik verbrauchen und welche Alternativen wir haben, wie z.B. Aluminiumwasserflaschen, Bambuszahnbürsten oder Seife am Stück. Durch einen Tagesausflug nach Lissabon zeigte ich der Gruppe schon bestehende Projekte, die durch Kunst die Aufmerksamkeit auf Verschmutzungen lenken, wie z.B. der Straßenkünstler „Bordalo II“. Aber auch verschiedene Geschäftskonzepte, die unverpackte Ware verkaufen, Naturkosmetik selber herstellen oder sogar vorbeigebrachte Verpackungen in Taschen, etc. upcyclen und ihnen somit neues Leben einhauchen, entdeckten wir.

Des Weitern arbeiteten wir stetig an unserem eigenem Kunstprojekt weiter, sodass nun in der lokalen Bibliothek ein „Fischernetz“ mit Plastikteilen und Meerestieren die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich lenkt. Das nur aus Plastik bestehende Werk wurde unter der Decke angebracht, damit der Besucher sich in der Perspektive eines Fisches in seinem, in letzter Zeit „natürlichem“, Lebensraum zwischen Plastikteilen wiederfindet.

 

Alles in allem war dieses Projekt ein voller Erfolg, das vor allem bei der Gruppe Jugendlicher ein größeres Umweltbewusstsein schuf, aber auch verschieden Typen, Altersklassen und Ansichten zu einer Gruppe mit einem gemeinsamen Ziel zusammenbrachte: In Zukunft besser auf unseren Planeten aufzupassen. Und diese Botschaft an alle weiterzugeben.

 

Höchsttemperaturen in Deutschland, Überschwemmungen, Dürren und andere Klimaextreme; der Klimawandel wird immer deutlicher und vielen stellt sich die Frage, was genau wir gegen die Klimakrise und Umweltverschmutzungen tun können. Und auch wenn es zu diesen Themen in Deutschland schon Bewegungen und Umdenken in der Gesellschaft gibt, so herrscht in vielen ländlichen Teilen Portugals noch ein erschreckend niedriges Umweltbewusstsein.

Deswegen initiierte ich in einem portugiesischen Dorf ein Klimaprojekt, dass vor allem das Thema Plastik in den Vordergrund stellte. Der Mittelpunkt des Projekts bildete ein Kunstprojekt, ganz aus Plastik, während dessen Erstellung ich über zwei Wochen verschieden Aktivitäten rund um Plastik kreiert. Was sind eigentlich Eigenschaften von Plastik und wie gelangt es in unsere Meere, waren einige der Fragen, die ich mir mit einer Gruppe Jugendlicher stellte. Ebenso evaluierten wir auch unseren eigenen Plastikkonsum und analysierten den der lokalen Gemeinde. 

Die Ergebnisse waren nicht sonderlich zufriedenstellend. In ersten Quiz stellte sich heraus, dass Plastik niemals verschwindet, sondern immer weiter in einem ewigen Kreislauf festhängt. Und mit drei komplett mit Müll gefüllten Tüten in den Händen nach nur einem halbstündigen Gang entlang des Bachs, realisierten alle, wie verheerend die Verschmutzung direkt unter unseren Nasen ist.  

Somit suchten wir während eines plastikfreien „Klimafrühstücks“ nach möglichen Lösungen, wenigstens unsere Ernährung betreffend. Leider war dies fast unmöglich, sodass wir nach einigen verzweifelten Blicken im Supermarkt schließlich selber Pancakes buken, da außer ein paar Früchten in dem angesteuerten Supermarkt sonst alles in Plastik verpackt war.

Weiterhin untersuchten wir, in welchem Lebensbereich wir persönlich am meisten Plastik verbrauchen und welche Alternativen wir haben, wie z.B. Aluminiumwasserflaschen, Bambuszahnbürsten oder Seife am Stück. Durch einen Tagesausflug nach Lissabon zeigte ich der Gruppe schon bestehende Projekte, die durch Kunst die Aufmerksamkeit auf Verschmutzungen lenken, wie z.B. der Straßenkünstler „Bordalo II“. Aber auch verschiedene Geschäftskonzepte, die unverpackte Ware verkaufen, Naturkosmetik selber herstellen oder sogar vorbeigebrachte Verpackungen in Taschen, etc. upcyclen und ihnen somit neues Leben einhauchen, entdeckten wir.

Des Weitern arbeiteten wir stetig an unserem eigenem Kunstprojekt weiter, sodass nun in der lokalen Bibliothek ein „Fischernetz“ mit Plastikteilen und Meerestieren die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich lenkt. Das nur aus Plastik bestehende Werk wurde unter der Decke angebracht, damit der Besucher sich in der Perspektive eines Fisches in seinem, in letzter Zeit „natürlichem“, Lebensraum zwischen Plastikteilen wiederfindet.

 

Alles in allem war dieses Projekt ein voller Erfolg, das vor allem bei der Gruppe Jugendlicher ein größeres Umweltbewusstsein schuf, aber auch verschieden Typen, Altersklassen und Ansichten zu einer Gruppe mit einem gemeinsamen Ziel zusammenbrachte: In Zukunft besser auf unseren Planeten aufzupassen. Und diese Botschaft an alle weiterzugeben.

 

Jannika

 

 

Bild: Bordalo II 2019 - Lince Iberico _ Lisboa, Portugal - photo by Miguel Portelinha 

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