Jubi, Hitze, und Speed-Dating? Der Methodenworkshop

Nachdem wir im Januar schonmal hier waren, schon wieder zu einem Workshopwochenende in

die evangelische Jugendbildungsstätte (jubi) nach Tecklenburg? Das klingt ja echt öde! Oder? Ach

Quatsch! Von wegen! Denn es war doch alles anders als beim letzen Mal hier. Angefangen mit

dem Wetter: Diesmal war es besonders am Samstag so drückend heiß, dass selbst die

Konzentration eine Herausforderung wurde. Dagegen half der letzte WUP, der aus Brüssel

übriggeblieben war, auch nur bedingt, selbst wenn er draußen stattfand, weil uns dadurch nur noch

wärmer wurde! Trotzdem hielten alle bis zum Ende durch....! Doch davon später mehr...

Thematisch und methodisch lief es genau andersherum als beim letzten Mal in Tecklenburg. Und

damit sind wir schon mitten drin: Denn Methoden waren das Hauptthema und methodisch gesehen

waren wir Teilnehmenden selbst diesmal die Protagonisten. Wir probierten an den jeweils Anderen

(praktisch als Testkaninchen) verschiedene Methoden selber aus, um sie dann bei unseren

selbstentwickelten Projekten später anzuwenden. Die Methodenvielfalt war echt groß(artig): von

der Positionslinie zu Fragen zur Europäischen Union über Speed-Dating zu persönlichen

Erlebnissen in und um Europa bis zum Versuch Opernpoplieder auf Italienisch nachzusingen.

Auch die Zielgruppen der Methoden hätten nicht unterschiedlicher sein können: es gab sowohl

etwas für Kinder als auch Jugendliche, für homogene und heterogene Gruppen, für welche mit

niederschwelligen Angeboten sowie für politisch stark Interessierte. Außerdem kamen alle mit

ihren eigenen Projektideen einen sehr großen Schritt weiter. Bleibt am Ende nur noch der

Höhepunkt: ein schönes Lagerfeuer vor der Jubi in dem sich jede*r an einem Stockbrot versuche

(siehe Foto). Passend dazu begrüßten wir mit Gitarrenspiel und gemeinsamen Singen den Regen

als sehnlich erwartete und sehr willkommene nächtliche Abkühlung. Danke! Es hat sehr viel Spaß

gemacht und die Vorfreude auf den vorerst letzten Workshop in Saerbeck steigt jetzt schon!

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Parlamentsbesuch in Brüssel mit dem Abgeordneten Tiemo Wölken

Wenn ich während meiner Schulzeit an Europa und die Europäische Union gedacht habe, dann konnte ich mir nie wirklich vorstellen, wie das alles auszusehen hat. Die Europäische Union, das war für mich immer eine geölte und taktende Maschine, die über Wirtschaft und Finanzen walten. Dass echte lebende Menschen zusammenkommen, diskutieren und sich austauschen war ganz undenkbar. Auch wenn man im Unterricht natürlich lernt, wie die Europäische Union gegründet wurde, wie die einzelnen Organe zusammenhängen und was sie alltäglich leistet. 

 

Die Reise nach Brüssel begann mit dem Zug und dem Bus durch niederländische und dann belgische Städte. Verschlafen, weil wir alle so früh aufgestanden waren, konnten wir die Ankunft kaum erwarten. Im Brüsseler Hostel angekommen und nach „geWUPpe“ (Warm-Up) mit Jonah ging es dann direkt ins Europäische Viertel und dort ins Haus der Europäischen Geschichte. Gleich ein ganz anderes Gefühl zwischen diesen großen spiegelnden Häusern zu laufen und ins Museum durch Sicherheitskontrollen wie in einen Flughafen einzuchecken. Nach drei Etagen europäischer Geschichte und knurrenden Mägen, klang der Abend in einem nahegelegenem gemütlichen Restaurant gemeinsam aus. 

 

Nachdem uns Sonntag Jannika und Maren durch das sonnige Brüssel geführt hatten, ging es am Nachmittag ins Parlamentarium. Ein Gang durch die verschiedenen Institute der Europäischen Union und Ihre Zusammenhänge zeigte und viele neue Aspekte über die europäische Gemeinschaft. Gleichzeitig war es ein Gang durch das Willy Brand Gebäude, das auch Teil des EU-Gebäudekomplexes ist. 

 

Der Parlamentsbesuch, der Besuch bei der Nordrhein-Westfälischen Landesvertretung und das Treffen mit dem Abgeordneten Tiemo Wölken aus Osnabrück am Montag und Dienstag haben das Gefühl, wahrhaftig im pulsierenden Herzen der Europäischen Union zu sein, nochmal bestärkt. Es wurde vor allem interaktiver durch Ansprechpartner, denen wir unsere individuellen Fragen stellen konnten. Für mich hat sich die Europäische Union mit diesen Besuchen immer mehr in einzelne Gesichter verwandelt und die Gebäude mit den hohen spiegelnden Glaswänden haben Türen und Innenleben bekommen. Auf mich wirkt das Europäische Parlament nun nicht mehr wie eine anonyme Maschine, sondern lebendig und organisch. 

 

Der Methodenworkshop am Montagnachmittag haben wir an unseren eigenen Projekten weiterarbeiten können. Bei dem Workshop ging es um Gruppenphasen, Kernkompetenzen einer Gruppenleitung und Methoden für inhaltliche Arbeit. In den kommenden Workshops im Juni vertiefen wir unsere Projektarbeit dann noch einmal. Das gesammelte Wissen aus Brüssel hilft uns dabei sicher unsere Projektidee zu konkretisieren.

 

Europa lebt! Die Karawane setzt sich in Bewegung...

Vom Freitag, den 26. bis zum Sonntag, den 28. Januar stand unser zweites Treffen der „Europa lebt!-Gruppe“ unter dem Thema Mobilität an. Innerhalb von drei Tagen wurden wir mit einer Menge von Informationen überschüttet die keiner von uns für möglich gehalten hätte. Denn zum Thema Mobilität und diese vor allem kostengünstig gab es viel zu lernen. Aber auch die ersten Schritte Richtung unseres eigenen Projekts haben wir an diesem Wochenende im Januar unternommen. Am Freitag ging es für uns schon am frühen Nachmittag los, in Tecklenburg angekommen fanden wir einen straffen Zeitplan vor, der mit der Planung unser bevorstehenden Brüsselreise anfing. So erklärte sich jeder für einen zu planenden Programmpunkt bereit, um den Methodenworkshop im März ganz besonders zu gestalten. Auch für Programm am Abend war mit Spielen gesorgt. Am nächsten Morgen hieß es dann früh aufstehen, denn uns stand ein produktiver Tag bevor. Dieser fing auch sogleich mit einem Schwung an Informationen über Kurzzeitaufenthalte an, so wissen wir nun alle über Ferienfreizeiten, internationale Jugendbegegnungen, Workcamps und vieles mehr Bescheid und es packte sicherlich nicht nur mich die Wanderlust! Nach einer kurzen Besichtigung des schönen Städtchens Tecklenburg waren am Nachmittag unsere eigenen Projekte an der Reihe und mit Hilfe eines Ideenfindungsworkshops gab es die ersten Anregungen. Da jeder doch schon eine gewisse Vorstellung hatte, gab es am Ende des Tages Projektideen, die sich zeigen lassen konnten! Diesen sehr vielfältigen und durchaus interessanten Ideen werden wir uns nun in der nächsten Zeit und in weiteren Workshops widmen, sie weiter ausarbeiten und letztendlich natürlich durchführen. Am Sonntag kam der letzte Teil der Mobilitätslotsenschulung dran und wir behandelten diverse Langzeitaufenthalte. Angefangen mit dem Europäischen Freiwilligendienst über Schüleraustausch bis hin zum Au-Pair war auch hier alles dabei. Darüber hinaus wurden viele persönliche Erfahrungen ausgetauscht, die fast jeder von uns mit diversen Auslandsaufenthalten gemacht hat. Alles in allem war auch dieses Wochenende sehr informativ und hat uns alle nicht nur unser Projekt betrachtend weitergebracht und somit steigt auch die Vorfreude auf unseren nächsten Workshop in Brüssel.

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Europa lebt! Die Karawane zieht weiter...

Unter diesem Titel fand das erste Aufeinandertreffen einer Gruppe Jugendlicher und junger Erwachsener am 10. und 11. November statt.  

Die Mitglieder der Gruppe hatten sich zuvor für das Projekt angemeldet, da sie alle europainteressiert sind und Lust haben ein eigenes Projekt auf die Beine zu stellen. 

Sobald sich alle Teilnehmer versammelt hatten begann die Auftaktveranstaltung mit weiteren grundsätzlichen Informationen zum Projekt. Anschließend sollten wir, als Teilnehmer, uns untereinander, und die Projektbegleiter, richtig kennenlernen. 

Dazu spielten wir standardmäßige Kennenlernspiele, aber auch europabezogene Gesellschaftsspiele. 

So verging der erste Abend und es stand fest, dass ein angenehmes Arbeitsklima kein Problem darstellen wird. 

Aufgrund dessen konnte der nächste Tag ein überaus produktiver werden. 

Uns besuchten zwei Referenten der Schwarzkopf Stiftung, um uns über grundlegende Strukturen und Organe der europäischen Union aufzuklären. 

Des Weiteren diente der Tag als Meinungsaustausch über verschiedene Themen, Probleme und Wertevorstellungen, die in der EU existieren. 

Es dauerte nicht lange, bis auffiel, dass alle Teilnehmer überaus motiviert und zudem auch schon mit umfangreichen Sachkenntnissen ausgestattet sind. Das feuerte unsere Diskussionsfreude noch mehr an. 

Schlussendlich wurden die Gruppe und auch die Referenten durch den Nachmittag bereichert.  

Abschließend besprachen wir, wie das Projekt weiterhin verlaufen sollte und beschlossen organisatorische Dinge. 

Und somit endete das erste Treffen. 

 

Doch das Projekt fängt gerade erst an. 

Ich freue mich auf den nächsten Workshop und spreche damit wahrscheinlich auch für die restlichen Teilnehmer. 

Bis dann!

 

Jonah Goebel 

Teilnehmer

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Save the date: 2. und 7. August Grillpartys für alle Europa-Fans aus dem Kreis Steinfurt!

Lieber Europa-Fan aus dem Kreis Steinfurt, endlich Sommerzeit. Ein Grund zum Feiern und zum Grillen! Es warten auf Dich köstliche Antipasti, gegrillte Leckerbissen, kühle Drinks sowie viel Spaß und ein nettes Miteinander! Wer weiß? Vielleicht ergeben sich für Dich gute Kontakte oder spannende Bildungsangebote, die sich mit Deinem aktuellen Werdegang gut verbinden lassen. Nutze Deine Chance, save the date: 2. und 7. August: 


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